22.06.2019 Ü30 Turnier Kieler Förde Cup

2019_06_22_Kieler_Foerde_Cup_1.jpgTeilnehmerrekord beim vierten Kieler Förde Cup der Judoka Ü30

Veronika Hoffmann vom Raisdorfer TSV erkämpfte sich den 2. Platz Bereits zum vierten Mal fand im Sonnenmonat Juni der Judo-Cup der Veteranen statt. Ein einzigartiges Turnier, denn es starten ausschließlich Judoka, die älter als 30 Jahren alt sind. Es ist das einzige Turnier dieser Art in ganz Schleswig-Holstein. Auch dieses Mal fand das Turnier beim Raisdorfer TSV statt. Bereits bei der Premiere 2016 konnte Initiatorin Silke Rühl über 20 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen. Danach wuchs die Zahl auf fast 30. „In diesem Jahr konnten wir die Meldezahlen noch einmal toppen und mit 30 Teilnehmern ist das Turnier das nördlichste dieser Art in Deutschland", freut sich die

Organisatorin aus Kiel. Die Planung, Organisation und Durchführung ist mit viel Arbeit verbunden; einige motivierte und engagierten Eltern und Kinder der Judoabteilung des Raisdorfer TSV halfen tatkräftig mit. "Ohne die würde es nicht gehen", sagt Silke, die mit Herzblut und Engagement bei der Sache ist. "So eine Veranstaltung ist eine Werbung für den Judo- und Vereinssport, natürlich helfen wir mit.", meint eine junge Mutter. "Wir bieten damit unseren Mitgliedern ein Highlight, die Erwachsenen aus der Judoabteilung können selber mitkämpfen und alle anderen können Judokämpfe von Erwachsene bestaunen", das gibt es nur ganz selten, erklärt Silke. Veronika Hoffmann vom RTSV bestritt beherzt ihre Kämpfe und belegte den 2. Platz! Dies gelang ihrer Tochter zuvor im März beim Gelbgurtturnier in Raisdorf. Viele Sportfreunde nutzen den Aufenthalt im hohen Norden für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende an der Ostsee und natürlich einen Besuch auf der Kieler Woche. Das Niveau der Kämpfer reichte von Hobbyklasse bis internationaler Spitze. Am Start waren Freizeit-Judoka ebenso wie Platzierte der Deutschen und internationalen Meisterschaft. Ein tolles Erlebnis also auch für die Kampfrichter, die auf der Tatami tätig sind. Denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit, so erfahrene und gestandene Judoka und Persönlichkeiten auf der Matte zu begleiten. "Leider können aber nur 2 Kampfrichter in den Genuss kommen und eingesetzt werden", so die Bundeskampfrichterin Rühl, zu den begehrten Einsätzen auf dem Ü30 Turnier. Die Kämpfe wurden freundschaftlich ausgetragen, keiner wurde ernsthaft verletzt, so dass die ehrenamtlich tätigen Sanitäter wenig zu tun hatten und sich einen angenehmen Aufenthalt machen konnten. Dazu zählte auch das üppige Buffet aus Kuchen, Naschies, Kekse, Brötchen, frische Erdbeeren, Getränke und Kaffee, welches die Eltern der jungen Raisdorfer Judoka und die Organisatorin auf die Beine stellten. Nach knapp 3 Stunden Kurzweil krönte die Zeremonie der Siegerehrung den Abschluss der Veranstaltung. Die Platzierten wurde mit Pokalen und Geschenken geehrt. Zudem bekam jeder Teilnehmer von der Mutter der Veranstaltung persönlich einen typischen „Silke-Pokal“ überreicht. „Flens-Gold“- das ham wir uns verdient! Großes Lob kam vom allen Vereinen. "Ich weiß, wie viel Arbeit die Vorbereitung für ein Turnier macht," so der Coach von einem Hamburger Verein, der die meisten Teilnehmer stellte."Was Silke leistet, ist enorm". Solch Wertschätzungen geben Kraft, um weiter zu machen, denn man darf nicht vergessen, das die Organisation ehrenamtlich erfolgt. Neben Beruf, Familie und sonstigen Verpflichtungen. Die amtierende Deutsche Meisterin Silke ist zuversichtlich, dass sich die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr noch mal erhöhen wird. Mal sehen, wer dann Ausrichter des 5. Kieler Förde Cup sein wird. "Danke an alle, die dieses Mal mitgeholfen haben !

Text/Fotos: Christian S./ Tobias S.

 

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